Guardiola ist ein Fan des Videobeweises

Der spanische Startrainer Pep Guardiola hat sich nach dem 3:2 Erfolg von Manchester City im Achtelfinale der UEFA Champions League gegen den FC Schalke 04, als Fan des Videobeweises geoutet. Was in zahlreichen Ligen und zuletzt bei der WM in Russland bereits eingeführt wurde, gilt ab dieser Saison auch ab den Achtelfinalbegegnungen in der Königsklasse des europäischen Klubfußballs.

Auch wenn das 0:1 aus Sicht seiner Mannschaft erst nach einer Entscheidung per Videobeweis fiel, ist sich Guardiola sicher, dass er den Schiedsrichtern bei ihrer Arbeit helfe.

Die Karriere des Pep Guardiola

Der am 18. Januar 1971 geboren Katalane begann seine Jugendkarriere in der Talenteschmiede La Masia vom FC Barcelona. Von 1990 bis 2001 spielte er für die A-Mannnschaft der Katalanen und war Teil der von Johan Cruyff trainierten Mannschaft, die zu Beginn der 1990-er Jahre auf ihrem Höhepunkt war. Schon in dieser Zeit galt er, dank seiner intelligenten Spielart, als verlängerter Arm seines Trainers auf dem Spielfeld.

2001 verließ er den FC Barcelona und wechselte nach Italien, Katar und Mexiko.

In der Saison 2008/2009 startete er seine Trainerkarriere und löste Frank Rijkard als Barcelona Trainer ab. Es folgten bis 2012 die erfolgreichsten Zeiten der Vereinsgeschichte. Dabei gewann er mit seiner Mannschaft drei nationale Meisterschaften, zweimal die Copa del Rey, dreimal den spanischen Supercup und je zweimal die UEFA Champions League und die FIFA Klub-WM.

Nach einem Jahr Auszeit wechselte Guardiola 2013/2014 als Nachfolger von Jupp Heynckes zum FC Bayern München. Auch dort ging die Titelsammlung weiter, auch wenn das ganz große Ziel, der Gewinn der Champions League, nicht erreicht wurde, führte er die Mannschaft dreimal ins Halbfinale. Drei Meistertitel, zwei Pokalsiege und der UEFA-Supercup hinterließ er drei Jahre später, ehe er nach Manchester City in die Premiere League wechselte.

Die erste Saison 2016/2017 verlief eher bescheiden und ohne Titel. 2017/2018 hatte er den Scheich-Klub so weit umgebaut, dass er mit seiner Elf den Meistertitel feiern, in der Champions League kam das Aus im Halbfinale.